Argentinus

Einer, den keiner übersieht, an dem niemand vorüber geht, der die Blicke auf sich zieht, wie kaum ein anderer: Das ist Argentinus.

Der Hannoveraner, der die FN-Nachkommens-Gewinnsummen-Statistik seiner Altersklasse unglaubliche siebenmal anführte, ist ein wahres Vererbungs-Genie. Nur wenigen Hengsten gelingt es, unter ihren Nachkommen immer wieder Hochleistungspferde für internationale Aufgaben sowohl im Dressur- als auch im Springsport zu stellen. Argentinus hat dieses Meisterstück mehrfach vollbracht. 1996 war der Sohn des Celler Landbeschälers Argentan I gemessen an den Preisgeldern seiner Kinder deutschlandweit der jüngste Millionär. Selbst in Springprüfungen der schweren Klasse erfolgreich, kann der imposante Beschäler auf über 28 gekörte Söhne und 48 Staatsprämienstuten blicken. Pferde wie der Oldenburger Albano, der unter Heike Kemmer im Jahr 2001 europäisches Mannschaftsgold auf dem Viereck holte, Isabell Werths viel zu früh eingegangener zweifacher Deutscher Meister Amaretto oder die zehnfache Nationenpreis-Teilnehmerin Autogramm unter Thomas Mühlbauer - sie alle verkörpern die beispielhafte Leistungsbereitschaft der Argentinus-Nachkommen aufs Deutlichste. In Zahlen ausgedrückt: Über drei Millionen Mark, umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro verdienten seine Kinder bisher.